Rückblick – Do, 05.12.2019

Rückblick

Nach dem beachtlichen Ansturm auf den Pilotvortrag der Baumusik Reihe vor zwei Wochen war die die Vorfreude auf den Abend des fünften Dezember bereits wieder bei allen Beteiligten spürbar. Das zweite Event der Reihe stand auf Grunde der bevorstehenden Winterpause ganz im Rahmen der weihnachtlichen Gemütlichkeit. Bei Tannenzweigen-Dekor und Glühwein machte sich eine gemütliche Stimmung breit. Der Duft des Heißgetränkes, welcher sich durch die einstigen Hallen Gropius ́ zogen, lockten auch dieses Mal wieder viele Interessierte an.
Am besagten Abend des fünften Dezembers hielt Clemens Orthmann, der Leiter der regionalen Planungsstelle Mittelthüringen, einen Vortrag und eröffnete somit einen Einblick in sein Berufsfeld. Die Thematik drehte sich besonders um die Koordination der Anspruchsgruppen auf gewissen regionale Entscheidungen. Sehr aufschlussreich waren die dargelegten Karten auf deren Basis die Planungsstelle Entscheidungen trifft. Zu erkennen waren die Schwierigkeiten, die sich bei der Verteilung der Anspruchsgruppen, wie Naturschutz, Industrie oder Landwirtschaft auf die begrenzte Fläche Mittelthüringens ergeben.

Sowohl zu Beginn der Veranstaltung, als auch in der Pause und zum Ausklang wurde der Vortrag von dem Akkordeonduo con:trust umrahmt. Die für viele der Anwesenden noch nie zuvor gehörte Interpretationen des Musikinstrumentes durch dievirtuosen jungen Künstler zog das gesamte Auditorium in den Bann. Die Künstler Marius Staible und Daniel Roth erhielten tosenden Applaus und wurden von einer großen Mehrheit der Besucher im Anschluss noch einmal persönlich zu deren Performance beglückwünscht.
Zum nächsten Vortrag mit Musik dürfen wir Sie im neuen Jahr begrüßen. Bei der nächsten Veranstaltung am 9. Januar referiert Alexander Hilge. Der Leiter des Dezernat Bau und Verkehr ist maßgeblich in die Planung der anstehenden Bundesgartenshow in Erfurt involviert. Auch Herr Hilge wird von erlebnisreicher Musik begleitet. Wir freuen uns Sie bei einem Glas Wein im Hauptgebäude R105 wieder begrüßen zu dürfen .


Herr Clemens Ortmann

Herr Clemens Ortmann ist der Leiter der Regionalen Planungsstelle Mittelthüringen. Sie sitzt im Landesverwaltungsamt in Weimar. Die Regionale Planungsgemeinschaft Mittelthüringen ist Träger der Regionalplanung in der Planungsregion Mittelthüringen – einer von vier Planungsregionen im Freistaat Thüringen.
Ihr obliegt die Aufstellung, Änderung und Verwirklichung des Regionalplanes, in dem Ziele und Grundsätze der Raumordnung zur räumlichen Ordnung und Entwicklung der Planungsregion Mittelthüringen und ihrer Strukturräume vorgegeben werden. Des weiteren kann die Regionale Planungsgemeinschaft Stellung zu raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen anderer Planungsträger nehmen, soweit diese ihren Aufgabenbereich berühren. Wer immer ein größeres Projekt entwickeln will, tut gut daran sich auch über die Landesplanung und die Regionalplanung zu informieren und die dort getroffenen Festlegungen zu berücksichtigen. Herr Ortmann wird die Aufgaben der Regionalen Planungsstelle Mittelthüringen darstellen und die Schnittstellen sowohl zu den Ministerien wie auch zu den Kommunen erläutern.

im Einklang mit

Akkordeonduo “con:trust”

Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 bestätigt sich der musikalische Ehrgeiz des Duos durch Preise bei klassischen Wettbewerben wie dem “Internationalen Akkordeonwettbewerb Klingenthal” und “Val Tidone Anguissola Scotti”.
Darüber hinaus kann ihre künstlerische Arbeit durch sehr individuelle Projekte, die Musik mit verschiedenen Kunstformen wie Architektur, Choreographie, Film und Literatur kombinieren, als sehr interdisziplinär bezeichnet werden. Grenzenloses Denken ist daher nicht nur ein abstraktes Prinzip ihrer Arbeit, sondern auch wörtlich zu verstehen, wenn sie gemeinsam mit dem Caravan-Orchester an internationalen Projekten teilnehmen.

Marius Staible, geboren am 31. Oktober 1997 in Halle (Saale), begann im Alter von 4 Jahren mit einem erfahrenen und hervorragenden Pädagogen Akkordeon zu spielen: Stephan Bahr.
Schon bald begann er, eine ununterbrochene Reihe von Preisen zu verdienen – indem er jedes Jahr an einer ganzen Reihe von Wettbewerben für junge Akkordeonisten in Deutschland teilnahm, wie “Jugend musiziert” und dem “Deutschen Akkordeonpreis”.
Sein erstes Stück “Unplugged”, das 2013 für Akkordeon solo geschrieben wurde, wurde mit dem “Carl Müllerhartung Preis für Komposition” und “WESPE 2016” ausgezeichnet, die sein universelles musikalisches Verständnis dokumentieren.
Begeistert von der atemberaubenden Vielfalt des Akkordeons, wusste er schon vor dem Abitur und zahlreichen Preisen, dass er seine Leidenschaft auf professionelle Weise fortsetzen würde und begann ein Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Prof. Claudia Buder.

Daniel Roth begann seine musikalische Ausbildung auf dem Akkordeon im Alter von 9 Jahren und ist seither Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Die Teilnahme an Meisterkursen und zahlreichen Konzerten führte die junge Künstlerin in mehrere Länder Europas.

Sein musikalisches und soziales Engagement wird durch mehrere Stipendien anerkannt und unterstützt, darunter “Live Music Now funded by Yehudi Menuhin” und das “Deutschlandstipendium”.
Die Inspiration des sehr spezifischen Klangs und der Möglichkeiten seines Instruments führte ihn nach Weimar, wo er sein Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt bei Prof. Claudia Buder fortsetzte.